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Steuerung und Kontrol

STEUERSYSTEME
Wie wähle ich die richtige VETUS Steuerung

Die Anzahl der Umdrehungen von hart Steuerbord nach hart Backbord
Wird eine geringere Anzahl an Steuerradumdrehungen von SB nach BB gewünscht, muss eine Steuerpumpe mit einer größeren Kapazität verwendet werden. In diesem Fall muss man damit rechnen, dass die auf das Steuerrad ausgeübte Kraft verhältnismäßig größer wird, wodurch eventuell ein größeres Steuerrad erforderlich wird. Sehen Sie die große Auswahl hier auf der Webside!

Dank einer bis in Detail durchgeführte Sorgfalt und modernster Herstellungsmethoden, kann VETUS hydraulische Steuersysteme der Spitzenklasse anbieten. Alle Einzelteile werden aus den besten Materialien gefertigt, um eine lange Lebensdauer und maximalen Wirkungsgrad zu erreichen. Alle verwendenten Materialien sind korrosionsbeständig. Durch 50 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet, hat VETUS gegenüber andere Hersteller, einen großen Vorsprung. Hydraulische Steuersysteme von VETUS, bestehen aus der Steuerpumpe und Lenkzylinder. Für die Verbindung werden lediglich Kupfer- oder Nylonleitungen benötigt.

Die Steuerpumpe besteht aus einem axialen Plunger-Typ und mehreren kleinen Plunger, diese werden direkt durch das Steuerrad angetrieben. Dies ist sicherlich nicht die günstigste, aber wohl die einzige gute Konstruktion für sicheres und zuverlässiges Steuersystem. Der Zylinder ist doppelwirkend und mit einem Kugelgelenk an der Grundplatte montiert, somit kann er dem Bogen des Ruderarms folgen. Vetus-Online.com hat genau das was Sie brauchen + großen Sachverstand und schnelle Lieferung!

Ruderdrehmoment
Für die Auswahl des richtigen Zylinders ist das Ruderdrehmoment in Nm (oder kgm) ausschlaggebend. Für die richtige Bestimmung des Ruderdrehmoments, sind lediglich die maximale Geschwindigkeit des Bootes, die Abmessungen des Ruderblatts und der max. Lenkwinkel (in Grad) von Bedeutung. Die Länge oder Leistung des Schiffes spielen hierbei keine Rolle. Abgesehen von einigen Ausnahmen zeigt das Ruder bei einem Ausschlag von 35° zu beiden Seiten das beste Ergebnis. Durch einen größeren Ausschlag der Ruder, wird in den meisten Fällen kein besseres Ergebnis der Manövrierfähigkeit des Schiffes erzielt. Auch wenn häufig das Gegenteil behauptet wird.

Die Formel, mit der das Rudermoment bestimmt wird, lautet: M (Moment) = F x b (pro Ruder)

Mit anderen Worten: Die Kraft (F), die auf das Ruder ausgeübt wird (gemessen in Newton = N), wird multipliziert mit dem Abstand (b), also dem Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Ruderwelle und dem Angriffspunkt der auf das Ruder ausgeübten Kraft, der Geraden XY.
F (die Kraft auf der mitteren Geraden XY) wird - bei maximal 2 x 35° Ruderausschlag - wie folgt bestimmt: F = 23,3 x A x V2 in Newton (N) (oder: F = 2,33 x A x V2 in kgf). A = totale Ruderoberfläche in m2, v = Geschwindigkeit in km/Std Bei einem Ruder ohne Ausgleichsfläche ist b = 0,37 x c (in Metern) Bei einem Ruder mit Ausgleichsfläche ist b = 0,37 x c - e (in Metern)

Ein Beispiel mit einem Ruder mit Ausgleichsfläche die maximale Geschwindigkeit des Bootes beträgt 16 km/h (v); die totale Breite des Ruders ist 57 cm (c); die Breite der Ausgleichsfläche ist 9 cm (e); die Höhe des Ruders ist 100 cm (h) F = 23,3 x 0,57 x 1,00 x 162 = 3400 N (340 kgf) b = (0,37 x 0,57) - 0,09 = 0,12 m
Das Rudermoment beträgt demzufolge 3400 x 0,12 = 408 Nm (41 kgm). Hier wird also der VETUS Steuerzylinder MTC52 benötigt. Bei einer Doppelruderanlage, läge das Rudermoment bei 2 x 408 Nm = 816 Nm, hierfür kommt dann der Steuerzylinder MTC125 in Betracht. Wir empfehlen Ihnen, VETUS für eine korrekte Kalkulation zu befragen, VETUS kalkuliert nämlich auch Arbeitsgeschwindigkeit vom Schraubenwasser und auch den Strom beim rückwärtsfahren. Weil kleinere Boote, im Allgemeinen schneller auf das Ruder reagieren, wird ein Teil des max. Ruderdrehmoments nicht gebraucht, dadurch wäre in der Regel, eine Verringerung des errechneten Ruderdrehmoments um 10-20% akzeptabel. Besonders wenn nicht auf offener See gefahren wird. Achtung!!! Einige andere Hersteller haben dieses bereits in Ihren Drehmomentdaten einkalkuliert. Wir bei VETUS, sind allerdings der Meinung, dass die Entscheidung, ob eine solche Verringerung angewendet werden soll, ausschließlich von einer Werft getroffen werden sollte.